Projekt Cybergrooming
Aktuelles
So sind Kinder sicher im Netz unterwegs
Der Kinderschutzbund veranstaltet digitale Elternabende zu Schwerpunktthemen. Rechtzeitig vor den Sommerferien, in denen jede Menge fotografiert wird, widmen wir einen Elternabend dem Thema „Kinderbilder im Netz"

Kinder wollen, dass Eltern ihnen das Internet erklären und bei schwierigen Situationen helfen. Je älter sie werden, desto mehr suchen sie Orientierung bei Gleichaltrigen oder in der Schule. Aber verlässliche Antworten auf die vielen Alltagsfragen, ob zu Bildschirmzeit, Datenschutz oder digitalen Risiken, finden auch Erwachsene nicht immer auf Anhieb.
Wir haben die besten Angebote für Eltern, Lehrkräfte und Kinder zusammengestellt. Zuerst aber ein Hinweis in eigener Sache:
Über 4.000 Eltern haben bereits an unseren digitalen Elternabenden teilgenommen.
Am 15. und 22. Juni 2026, jeweils 17 bis 18 Uhr, sprechen wir über „Kinderbilder im Netz": Was passiert, wenn Ferienfotos oder Familienschnappschüsse online landen? Welche Rechte haben Kinder? Und was sollte man lieber lassen?
Großeltern sind ausdrücklich willkommen.
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Und hier weitere Tipps:
Internet-ABC
Verlässliche Orientierung und sicher Begleitung für Kinder, Eltern und Lehrkräfte – das bietet der Verein Internet-ABC e.V., den wir auf Bundesebene gerne unterstützen. Das Angebot ist besonders passend für Familien mit Grundschulkindern, deshalb ist es gut verständlich. Davon profitieren auch die Erwachsenen.
Hier geht es zur Übersicht für die Eltern (https://www.internet-abc.de/eltern/internet-abc-fuer-eltern/). Alle Fragen, die Erwachsene und Kinder haben, werden hier ganz überzeugend beantwortet. Auf die Kinder warten lustige Lernmodule, Bastel-Ideen, sogar Witze, Filme, Podcast und viele Sachen zum Mitmachen: https://www.internet-abc.de/kinder/mitreden-mitmachen/
Mit der Unterstützung von Internet-ABC können sich Eltern sogar an echt schwierige Themen herantrauen. Zum Beispiel zu erklären, was Desinformation und Deepfakes sind: www.internet-abc.de/eltern/familie-medien/gefahren-und-schutz-viren-mobbing-werbung/desinformation-erkennen-und-erklaeren/
Dass Eltern mit Fragen zu digitalen Geräte, Games und Online-Angeboten konfrontiert werden, geht auch schon los, wenn die Kinder klein sind. Internet-ABC hat auch hier kluge Ratschläge bereit: www.internet-abc.de/eltern/die-juengsten-im-netz/
klicksafe
Alle, die Kinder und Jugendliche unterstützen, seien es Eltern, Lehrkräfte und andere Betreuende, finden garantiert alle Antworten und topaktuelle Informationen über neue Trends auf www.klicksafe.de
Das gewaltige Angebot hält jedem Faktencheck stand und befasst sich auch mit den allerneuesten Forschungsergebnissen – etwa zur Darstellung von Babys und Kleinkindern in quasi gewerblichen Profilen auf Social Media. Oder kindgerechte Erklärung von KI (https://www.klicksafe.de/news/so-unterstuetzen-eltern-ihre-kinder-beim-umgang-mit-kuenstlicher-intelligenz).
Ein Beispiel für ganz tiefes Einsteigen in ein Thema ist dieses Extra zum Cybergrooming (https://www.klicksafe.de/cybergrooming). Und so wird eine Frage kompetent beantwortet, die sich (fast) alle Eltern stellen: www.klicksafe.de/bildschirm-und-medienzeit-was-ist-fuer-kinder-in-ordnung/bildschirmzeiten-bei-kindern-von-6-bis-12-jahren
Was noch hervorzuheben ist: klicksafe bietet auch jede Menge Material zum Download oder sogar zum Bestellen als Broschüre.
SCHAU HIN!
Es gibt so viele gute Angebote, aber wir müssen langsam Schluss machen. Bevor wir noch zu nützlichen Informationen der Polizei kommen und am Schluss wichtige Hilfsangebote vermitteln, wollen wir diese tolle Website erwähnen, die speziell für Eltern und Erziehende gemacht wird: www.schau-hin.info. Diese Riesenmenge nützlicher Tipps und Aha-Momente ist übersichtlich gegliedert; alles ist leicht zu finden und leicht zu verstehen. Uns freut besonders der Ansatz, dass Eltern sich doch gemeinsam mit ihren Kindern auf Entdeckungsreise begeben sollten. Dabei können sie sich auf den Rat von SCHAU HIN! Verlassen – und ihre eigene elterliche Intuition. Wie wäre es mit einer gemeinsamen Partie Roblox? Natürlich nur gut ausgerüstet mit diesen Informationen: www.schau-hin.info/grundlagen/roblox-was-steckt-hinter-der-beliebten-spieleplattform
Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
Die Internetseite „Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes“ richtet sich an Bürger und bietet verlässliche Informationen zu unterschiedlichen Kriminalitätsformen sowie zu Präventionsthemen. Nutzer können sich dort beispielsweise zu Sicherheitsfragen im Alltag, zu digitalen Gefahren wie Cybergrooming sowie zu Hilfsangeboten für Betroffene und dem Vorgehen der Polizei informieren.
Polizei für dich
Die Internetseite „Polizei für dich“ richtet sich besonders an Kinder und Jugendliche im Alter von etwa 12 bis 15 Jahren und bietet verständliche Informationen zu unterschiedlichen Kriminalitätsformen sowie zu Präventionsthemen. Zudem gibt die Seite praktische Tipps, wie man Risiken erkennt, sich schützt und Hilfe bekommt.
Broschüre: Missbrauch verhindern
Die Broschüre „Missbrauch verhindern“ richtet sich an Eltern und andere Erziehungsverantwortliche. Sie informiert über die Risiken sexuellen Missbrauchs von Kindern, gibt praktische Tipps zur Vorbeugung und zeigt, wie bei einem Verdacht richtig gehandelt werden kann. Außerdem erklärt sie, welche Schritte die Polizei nach einer Anzeige einleitet.
Hier finden Kinder (und Erwachsene) Hilfe
Viele Menschen im Kinderschutzbund unterstützen ehrenamtlich als ausgebildete Berater*innen die NummergegenKummer: https://www.nummergegenkummer.de/
Hier gibt es nicht nur das bekannte Kinder- und Jugendtelefon (116 111), sondern auch ein Elterntelefon (0800 111 0550) und die Onlineberatung für Kinder und Jugendliche (https://www.nummergegenkummer.de/onlineberatung/#/).
Noch mehr Hilfsangebote findet ihr hier: https://www.klicksafe.de/hilfsangebote