Projekt Cybergrooming
Dank der Förderung von Herzenssache e.V. kann dieses Projekt umgesetzt werden.
Die vollständigen Teilnahmebedingungen und Datenschutzhinweise haben wir hier für Sie transparent zusammengefasst.
Klassentheater
Buchung & Anfrage
Schule anmelden
Füllen Sie den Bogen so vollständig wie möglich aus. Je mehr wir vorab wissen, desto besser kann unser Theaterpädagoge die Aufführung und Nachbereitung auf Ihre Klassen abstimmen.
Bitte beachten Sie: Zunächst kann nur eine Aufführung pro Schule gebucht werden.
Weitere Wünsche nehmen wir gerne auf eine Warteliste. Sobald alle interessierten Schulen berücksichtigt werden konnten, werden zusätzliche Aufführungen vergeben. Das Angebot läuft bis mindestens Ende 2028.
Hier Anmeldebogen ausfüllen
Über das Klassentheater
Das Stück · „Ein Bild von mir“
Fritzi ist die Neue. Und sie sucht nach einem Platz.
Nach der Trennung ihrer Eltern zieht die 13-jährige Fritzi in eine fremde Stadt und eine fremde Klasse. Anerkennung findet sie nirgends, bis sie ein Handy bekommt und online eine neue Welt entdeckt. Hier wird sie gesehen, hier wird sie gemocht. Hier lernt sie Olli kennen.
Doch schon bald wird klar, dass Olli nicht der ist, für den er sich ausgibt.
Das Klassenzimmerstück von Juliane Hendes bringt der Kinderschutzbund Rheinland-Pfalz jetzt direkt in die Klassenräume im ganzen Land. Für den Einsatz an Schulen in Rheinland-Pfalz wird es von der PeCoB Academy inszeniert, gespielt von jeweils einer Schauspielerin und pädagogisch begleitet.
Wie es für Fritzi weitergeht? Das erleben die Kinder live, mit anschließendem Nachgespräch.
Der Text entstand im Auftrag des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin und ist dort seit Jahren erfolgreich im Programm.
Autorin: Juliane Hendes
Inszenierung für Rheinland-Pfalz: PeCoB Academy
Klassenzimmerstück als mobile Produktion
ab Klasse 5: altersgerecht entwickelt
Was die Schülerinnen und Schüler mitnehmen
- Warnsignale frühzeitig erkennen
- Grenzen wahrnehmen und setzen
- sich Hilfe holen
- sicher mit sozialen Medien umgehen
- echte von manipulierten Kontakten unterscheiden
- Vertrauenspersonen finden und ansprechen
Über die Akteure an den Schulen
Peter Ruffer
Pädagogische Gesamtleitung & Projektverantwortung

Peter Ruffer verantwortet die konzeptionelle, organisatorische und pädagogische Gesamtleitung des Projekts „Cybergrooming – Klassenzimmerstück Rheinland-Pfalz“ in Kooperation mit dem Kinderschutzbund Rheinlandpfalz. Als Theaterpädagoge BuT®, geprüfter Berufspädagoge, Business Coach & Counseling sowie langjähriger Bildungsreferent verbindet er pädagogische Fachkompetenz mit der Überzeugung, dass Bildung dann am nachhaltigsten wirkt, wenn sie Menschen emotional erreicht und aktiv beteiligt.
Seit vielen Jahren entwickelt und begleitet Peter Ruffer soziale, kulturelle und präventive Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dabei steht für ihn immer die Frage im Mittelpunkt: Wie können Menschen gestärkt, miteinander verbunden und in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt werden?
Seine besondere Leidenschaft gilt Projekten, die gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und Menschen zum Nachdenken, Fühlen und Handeln anregen. So engagiert er sich seit vielen Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit, in inklusiven Theaterprojekten, generationsübergreifenden Produktionen sowie in Präventions- und Bildungsangeboten. Darüber hinaus initiierte und begleitete er zahlreiche Projekte zu Themen wie Gewaltprävention, soziale Verantwortung, Persönlichkeitsentwicklung, Teamarbeit und gesellschaftliche Teilhabe.
Das Projekt „Cybergrooming – Klassenzimmerstück Rheinland-Pfalz“ ist für ihn deshalb weit mehr als ein Theaterprojekt. Es ist eine Möglichkeit, Kinder und Jugendliche für ein Thema zu sensibilisieren, das oft unsichtbar bleibt, aber tief in ihre Lebenswelt hineinwirkt. Die digitale Welt bietet viele Chancen – gleichzeitig brauchen junge Menschen Orientierung, Schutz und die Sicherheit, ihre eigenen Grenzen wahrnehmen und vertreten zu können.
Peter Ruffer ist überzeugt, dass Prävention dann besonders wirksam ist, wenn sie nicht mit erhobenem Zeigefinger arbeitet, sondern Begegnungen schafft. Theater ermöglicht genau das: Es macht Situationen erlebbar, eröffnet Perspektiven und schafft einen geschützten Raum für Gespräche über schwierige Themen.
„Jedes Kind hat das Recht, sicher aufzuwachsen – sowohl in der realen als auch in der digitalen Welt. Wenn wir mit diesem Projekt dazu beitragen können, Kinder zu stärken, ihr Vertrauen in sich selbst zu fördern und ihnen Mut zu machen, Hilfe anzunehmen, dann leisten wir einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.“
Sein Engagement ist geprägt von dem Wunsch, Bildung, Kultur und Prävention miteinander zu verbinden und dadurch Menschen nachhaltig zu erreichen. Für ihn bedeutet Theater nicht nur Kunst, sondern auch Verantwortung, Haltung und die Chance, gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen.
Schwerpunkte
- Theaterpädagoge BuT®
- Geprüfter Berufspädagoge
- Business Coach & Counseling
- Bildungsreferent und Dozent
- Entwicklung sozialer und präventiver Bildungsprojekte
- Kinder- und Jugendtheater
- Inklusions- und Generationentheater
- Gewaltprävention und gesellschaftliche Aufklärung
- Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und Resilienz
- Projektentwicklung und Projektleitung im Bildungs- und Kulturbereich
„Theater kann Menschen nicht nur unterhalten. Es kann ihnen Mut machen, sie stärken und ihnen eine Stimme geben. Genau darin liegt seine besondere Kraft.“ – Peter Ruffer
Anika Zabler
Schauspielerin | Regieassistenz | Theaterpädagogische Gruppenleiterin

Anika Zabler ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des WwP-Theater e.V. und engagiert sich mit großer Leidenschaft für die Theaterarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Seit 2010 wirkt sie in zahlreichen Produktionen mit und hat sich dabei sowohl auf der Bühne als auch hinter den Kulissen vielfältige Erfahrungen angeeignet.
Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit übernimmt sie Verantwortung in der theaterpädagogischen Arbeit, leitet Workshops für Kinder und Jugendliche und unterstützt verschiedene Theaterprojekte als Regieassistenz und Co-Regisseurin. Besonders die Arbeit mit jungen Menschen und die Möglichkeit, durch Theater soziale Themen sichtbar zu machen, prägen ihr Engagement.
Das Projekt „Cybergrooming – Klassenzimmerstück Rheinland-Pfalz“ ist für Anika eine Herzensangelegenheit. Kinder und Jugendliche wachsen heute selbstverständlich mit digitalen Medien auf. Dabei sind sie oft mit Situationen konfrontiert, die sie nicht immer richtig einschätzen können. Umso wichtiger ist es ihr, junge Menschen zu stärken, ihnen Wissen zu vermitteln und sie darin zu unterstützen, auf ihre eigenen Gefühle und Grenzen zu vertrauen.
Für Anika bietet Theater die besondere Möglichkeit, schwierige Themen verständlich, nahbar und emotional erlebbar zu machen. Sie ist überzeugt, dass nachhaltiges Lernen dann entsteht, wenn Menschen nicht nur Informationen erhalten, sondern Situationen miterleben, reflektieren und darüber ins Gespräch kommen können.
„Prävention bedeutet für mich nicht, Angst zu machen, sondern Kinder und Jugendliche stark zu machen. Wenn sie lernen, sich selbst zu vertrauen, Hilfe anzunehmen und ihre Grenzen zu schützen, haben wir bereits viel erreicht.“
Durch ihre Erfahrung in sozialen Theaterprojekten, ihre Arbeit mit Jugendgruppen und ihr langjähriges Engagement im Amateurtheater bringt Anika wertvolle Kompetenzen in das Projekt ein.
Ausbildung & Schwerpunkte
- Seit 2010 Mitglied im WwP-Theater e.V.
- Mitwirkung in zahlreichen Theaterproduktionen
- Mitwirkung im Präventionsprojekt „Fait gaffe – Gewalt an Frauen“
- Gruppenleitung von Theaterworkshops für Kinder und Jugendliche
- Co-Regie im Kinder- und Jugendtheater Speyer
- Regie Generationstheater „Funkelfabrik“
- Regieassistenz Landjugendtheater Rheinhessen-Pfalz
„Theater schafft Begegnungen, eröffnet neue Blickwinkel und gibt Menschen eine Stimme. Genau deshalb kann es ein so kraftvolles Werkzeug für Aufklärung und Prävention sein.“ – Anika Zabler
Cilia Wolf
Schauspielerin

Cilia Wolf verbindet Natürlichkeit, Authentizität und eine große Spielfreude mit einer fundierten schauspielerischen Ausbildung. Ihre künstlerische Entwicklung führte sie sowohl auf die Theaterbühne als auch vor die Kamera. Derzeit absolviert sie eine private Bühnenausbildung bei den renommierten Schauspielcoaches Gunter Lösel und Nicole Erichsen und erweitert ihre Kompetenzen kontinuierlich durch Weiterbildungen im Film- und Fernsehschauspiel.
Bereits in verschiedenen Theaterproduktionen überzeugte sie in Hauptrollen und sammelte sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera wertvolle Erfahrungen. Ergänzt wird ihr künstlerisches Profil durch ihre langjährige Gesangsausbildung sowie ihre Leidenschaft für Improvisation und kreatives Erzählen.
Das Projekt „Cybergrooming – Klassenzimmerstück Rheinland-Pfalz“ liegt Cilia besonders am Herzen. Als junge Schauspielerin erlebt sie selbst, wie selbstverständlich digitale Medien heute zum Alltag von Kindern und Jugendlichen gehören. Gleichzeitig sieht sie die Risiken, die sich hinter vermeintlich harmlosen Kontakten im Internet verbergen können.
Für sie ist Theater weit mehr als Unterhaltung. Es kann Menschen berühren, sensibilisieren und Gespräche ermöglichen, die sonst oft nicht stattfinden. Mit ihrer Mitwirkung möchte sie Kinder und Jugendliche stärken, ihnen Mut machen, auf ihr Bauchgefühl zu hören und Hilfe zu suchen, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt. Gerade bei Themen wie Cybergrooming ist Aufklärung für sie ein wichtiger Beitrag zum Schutz junger Menschen.
„Wenn wir durch unsere Arbeit auch nur ein Kind dazu ermutigen können, genauer hinzuschauen, Grenzen zu setzen oder sich jemandem anzuvertrauen, dann hat dieses Projekt bereits etwas Wertvolles bewirkt.“
Ausbildung & Schwerpunkte
- Private Bühnenausbildung (Karlsruhe)
- Weiterbildung Film & TV für professionelle Schauspieler:innen
- Filmschauspiel Intensivtraining
- Improvisationstheater
- Langjährige Gesangsausbildung
- Theater- und Filmarbeit
„Theater kann nicht die Welt verändern – aber es kann Menschen bewegen. Und bewegte Menschen verändern die Welt.“ – Cilia Wolf
Caro Schmitt
Schauspielerin | Theaterpädagogin | Regisseurin

Caro Schmitt verbindet ihre langjährige Bühnenerfahrung mit theaterpädagogischer Fachkompetenz und einer großen Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Nach ihrer Schauspielausbildung an der Live Act Akademie Stuttgart absolvierte sie eine Weiterbildung zur Theaterpädagogin und bildet sich aktuell zur Theatertherapeutin weiter. Seit vielen Jahren gestaltet und begleitet sie kreative, soziale und generationsübergreifende Theaterprojekte.
Als Regisseurin, Theaterpädagogin und Schauspielerin versteht sie Theater als einen Ort, an dem Menschen wachsen, sich ausprobieren und neue Perspektiven entdecken können. Besonders wichtig ist ihr dabei die Verbindung von künstlerischer Arbeit und gesellschaftlicher Verantwortung.
Das Projekt „Cybergrooming – Klassenzimmerstück Rheinland-Pfalz“ unterstützt Caro aus voller Überzeugung. Kinder und Jugendliche bewegen sich heute selbstverständlich in digitalen Welten, oft ohne die Gefahren zu erkennen, die dort lauern können. Umso wichtiger ist es ihr, junge Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren, ohne Angst zu machen, sondern indem sie stärkt, aufklärt und Handlungsmöglichkeiten aufzeigt.
Sie ist davon überzeugt, dass Theater komplexe Themen auf eine Weise vermitteln kann, die berührt und nachhaltig wirkt. Wenn Schülerinnen und Schüler durch das Stück lernen, Warnsignale besser zu erkennen, ihren eigenen Grenzen zu vertrauen und sich Hilfe zu holen, wenn sie diese brauchen, dann leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Selbstbestimmung junger Menschen.
„Kinder und Jugendliche verdienen es, sich sicher zu fühlen – im echten Leben genauso wie in der digitalen Welt. Wenn Theater dabei helfen kann, Mut, Wissen und Vertrauen zu vermitteln, dann ist das eine Aufgabe, die mir besonders am Herzen liegt.“
Ausbildung & Schwerpunkte
- Schauspielausbildung an der Live Act Akademie Stuttgart
- Theaterpädagogin
- Ausbildung zur Theatertherapeutin (ab 2026)
- Regie und Leitung von Theaterprojekten
- Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und generationsübergreifenden Gruppen
- Präventions- und Aufklärungsprojekte im sozialen Bereich
„Theater schafft Räume, in denen Menschen gesehen, gehört und gestärkt werden. Genau diese Räume brauchen wir, um wichtige Themen gemeinsam sichtbar zu machen.“ – Caro Schmitt
Häufige Fragen
Für welche Klassenstufen ist das Theaterstück geeignet?
Das Angebot ist als mobiles Klassenzimmerstück konzipiert und richtet sich gezielt an die Klassenstufen 5 bis 7 (ca. 10–13 Jahre).
Können mehrere Klassen gleichzeitig teilnehmen?
Nein. Das Projekt wird bewusst mit jeweils einer einzelnen Klasse durchgeführt. Die theaterpädagogische Reflexion setzt eine sichere Gesprächsatmosphäre voraus, die erfahrungsgemäß nur im einzelnen Klassenverband gewährleistet ist.
Wie lange dauert die Veranstaltung?
Rund 80 Minuten: etwa 50 Minuten Theateraufführung und ca. 30 Minuten theaterpädagogisches Nachgespräch.
Wo findet die Aufführung statt?
Ausschließlich im jeweiligen Klassenzimmer. Der vertraute Raum schafft einen geschützten Rahmen, in dem die Kinder die Inhalte unmittelbar erleben und im Nachgespräch bearbeiten können. Aus pädagogischen Gründen findet das Projekt daher nur im Klassenzimmer statt.
Welche Technik wird benötigt?
Grundsätzlich keine. Falls vorhanden, freuen wir uns über Whiteboard, Beamer, WLAN, Tafel oder Flipchart – sie können Aufführung oder Nachgespräch unterstützen, sind aber keine Voraussetzung. Auch ohne technische Ausstattung ist die Durchführung vollständig und hochwertig möglich.
Müssen Lehrkräfte anwesend sein?
Ja. Die Aufsichtspflicht verbleibt während der gesamten Veranstaltung bei der Schule.
Welche Kosten entstehen für die Schule?
Der Eigenanteil beträgt pauschal 125,00 € pro Klasse (inklusive des Nachgesprächs). Bei einer Klassengröße von beispielsweise 25 Kindern entspricht das rechnerisch nur 5,00 € pro Kind.
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Hinweis zur Zahlung: Die Abrechnung erfolgt im Anschluss bequem per Rechnung. Eine Barzahlung vor Ort ist nicht möglich.
Gibt es Begleitmaterial für den Unterricht?
Ja. Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne ergänzende Informationen und Anregungen zur Vor- und Weiterarbeit im Unterricht zur Verfügung.
